Stosswellentherapie der Schulter

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) wird seit langem zur Behandlung der Tendinitis calcarea, bzw der Tendinose der Rotatorenmanschette der Schulter eingesetzt.

Anfangs wiesen Studien zu diesem Zweck oft methodische Mängel auf, daher gab es nur begrenzte Evidenz für ihre Wirksamkeit.

Durch vermehrte Studienpräsenz konnten nun einige Fakten geklärt werden.

Ursprünglich wurde die ESWT zur Zertrümmerung von Nierensteinen verwendet, wodurch es Nahe lag diese Methode zur Zertrümmerung von Kalkherden in der Schulter zu verwenden.

Eine Reduktion des Kalkherdes im Bezug zur Behandlung konnte lt Studien nicht nachgewiesen werden, jedoch eine deutliche Reduktion der Entzündung und Regeneration der Rotatorenmanschette. Nicht zuletzt profitiert gerade dieses Krankheitsbild von der Kombination aus Stoßwellen mit Physiotherapie.

Eine signifikante Verbesserung nach 6 Monaten wird hier verifiziert (in den meisten Studien bis über 90% angegeben).

Eine Anwendung der hochenergetischen ESWT, sprich fokussierten Stoßwelle, dürfte überlegen sein.

Weiters wurde in einem gut aufgebauten wissenschaftlichen Artikel die positive Wirkung nach bereits operierter Rotatorenmanschetten anhand einer Tierstudie ermittelt.

Es erwies sich ein besseres biomechanisches Outcome nach Anwendung der ESWT.

Aufgrund einer bestimmten Genexpression mit Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und Stickoxiden konnte ein eindeutiger Beweis für eine Unterstützung im Heilungsverlauf geliefert werden. Dies führt zu einem klinisch besseren funktionellem Ergebnis und rascherer Mobilisation nach Sehenrekonstruktionen.

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Dr. Sandra Seidl
Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie
Fachärztin für Unfallchirurgie

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